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Das StempelbuchEin Wanderheft entlang der Lieser

St. 01Die Lieser

Die zwei Sauerbrunnen bei Boxberg: der Anfang

Nahe Boxberg liegen zwei Sauerbrunnen, die seit Jahrhunderten genutzt werden. Über die Quellen, ihre Geschichte und den Beginn des Weges.

Gegangen am · P. Leyendecker, Wegereporter · gelesen von K. Daamen · 700 Wörter

Zwei Quellbecken in einer Waldlichtung, umgeben von Steinen und Moos, ein schmaler Weg führt vorbei, dahinter Bäume und eine Wiese
Die zwei Sauerbrunnen bei Boxberg liegen nahe am Weg und gehören zu den ersten Stellen des Lieserpfads. Tafel: U. Berges, Tafeln des Hefts.

Der Lieserpfad beginnt an der Quelle der Lieser nahe Boxberg, aber der Weg hat eine zweite Art von Quelle: die zwei Sauerbrunnen, die etwa sechs Kilometer nach dem Start liegen. Sie sind keine Quellen der Lieser, aber sie gehören zu den ersten Stellen des Weges und zu den Orten, die den Anfang strukturieren. Wer den Weg verstehen will, beginnt hier.

Was die Sauerbrunnen sind

Sauerbrunnen sind Quellen, deren Wasser Kohlensäure und oft auch Eisen enthält und daher einen sauren, leicht metallischen Geschmack hat. Die zwei Sauerbrunnen bei Boxberg liegen in einer Waldlichtung nahe am Weg und wurden über Jahrhunderte genutzt. Das Wasser wurde als Heilwasser geschätzt, und die Quellen waren ein Ziel für Erholungssuchende aus den umliegenden Dörfern. Heute sind die Quellen noch sichtbar, gefasst in Stein, aber sie werden nicht mehr kurmäßig genutzt.

Der Name sagt, was das Wasser ist: sauer schmeckt es, weil Kohlensäure aus dem vulkanischen Untergrund der Eifel darin gelöst ist. Dieselbe Geologie, die weiter südlich die Maare von Daun geschaffen hat, lässt hier das Wasser sprudeln.

Die Lage am Weg

Die zwei Sauerbrunnen liegen etwa sechs Kilometer nach dem Start des Lieserpfads, nahe am Weg. Der Pfad führt direkt an ihnen vorbei, und sie sind eine eigene Stelle im Heft. Wer die Quellen besucht, sieht zwei Quellbecken, die von Steinen umgeben sind, einen kleinen Platz zum Halten und einen Weg, der weiter in den Wald führt.

Die Stelle liegt auf dem ersten Drittel der ersten Etappe, zwischen dem Quellgebiet und Üdersdorf. Wer morgens an der Lieserquelle startet, erreicht die Sauerbrunnen gegen Vormittag, wenn das Licht durch die Bäume fällt.

Die Geschichte der Quellen

Die Sauerbrunnen wurden im Mittelalter entdeckt und über Jahrhunderte genutzt. Das Wasser wurde als Heilwasser geschätzt, man trank es gegen Magenleiden und trug es in Krügen nach Hause. Die Quellen waren ein kleiner Wallfahrtsort der Umgebung, ein Ort, an dem man hielt, bevor man weiterzog. Im 19. Jahrhundert wurden Sauerbrunnen überall in der Eifel vermarktet; die meisten verloren ihre Bedeutung, als die großen Kurorte wuchsen. Die zwei Sauerbrunnen bei Boxberg blieben, was sie immer waren: ein stiller Ort am Weg.

Der Ort der Quellen heute

Die Sauerbrunnen sind heute ein Wanderziel und eine Raststelle am Weg. Die Quellen liegen in einer kleinen Senke, umgeben von Grün, und das Wasser ist klar und kalt. Wer hier anhält, hat die erste Pause des Weges und den ersten Abdruck im Heft. Eine Bank steht daneben, und der Ort ist still genug, dass man das Wasser hört.

Der Weg weiter

Nach den Sauerbrunnen führt der Lieserpfad weiter durch Wälder und über Höhen in Richtung Üdersdorf und Daun. Die Quellen liegen am Anfang des Weges und sind eine der ersten Stellen. Wer den Weg in vier Tagen geht, sieht sie am ersten Tag; wer nur eine Etappe geht, kann sie als Ziel oder als Zwischenhalt nutzen.

Warum die Sauerbrunnen wichtig sind

Die Sauerbrunnen sind die erste Stelle des Weges und die erste Pause. Sie liegen nahe am Start und sind ein Ort, an dem man den Weg beginnt. Das Wasser ist das gleiche wie am Anfang der Lieser, und die Quellen sind ein Zeichen dafür, dass das Wasser hier nahe der Oberfläche ist.

Das Wasser und die Geologie

Die Sauerbrunnen entspringen aus dem vulkanischen Untergrund der Eifel: das Wasser kommt mit Kohlensäure aus der Tiefe und schmeckt leicht säuerlich. Diese Quellen sind ein Zeichen der vulkanischen Aktivität, die die Region geprägt hat: die Maare, die Basaltvorkommen und die Mineralquellen gehören zusammen. Wer das Wasser probiert, schmeckt die Eifel.

Anhalten an den Quellen

Die Sauerbrunnen laden zum Anhalten ein: eine Bank steht daneben, das Wasser plätschert, und der Ort ist still genug für die erste Pause des Weges. Wer hier früh am Morgen ankommt, hat die Quellen oft für sich. Das Wasser ist trinkbar, und wer seine Flasche auffüllt, nimmt die Eifel mit. Die Quellen sind ein kleiner Ort, aber sie gehören zum Weg wie die großen Etappen.

Gemerkt

  • Zwei Quellbecken in einer Waldlichtung, etwa sechs Kilometer nach dem Start.
  • Sauerbrunnen: Wasser mit Kohlensäure aus dem vulkanischen Untergrund.
  • Ehemaliger Heilwasser-Ort, heute ein stiller Halt am Weg.
  • Die Quellen liegen nahe am Start und sind die erste Stelle des Hefts.
  • Liegt auf der ersten Etappe, zwischen Quellgebiet und Üdersdorf.

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